Mein Herz ist ganz weit und voller Mitgefühl für all diejenigen denen es nicht so gut geht in der jetzigen Corona-Zeit. Die Menschen, die Angst haben, weil alles für sie so plötzlich kam, ohne Vorankündigung. Die meinen keine Kontrolle mehr zu haben und in heftigen Prozessen stecken, weil sie nur auf die äußeren Umstände schauen.
Ich weiß auch genau wie sich das anfühlt, wenn plötzlich alles weg fällt was man gedacht hat was man ist und was man gedacht hat zu lieben. Und ich weiß auch, es gibt ein Leben nach der Krise. Je mehr man seine Hausaufgaben macht, seinen eigenen Dämonen begegnet umso schöner und leichter wird es. Von Tag zu Tag heller und lichter.
Und irgendwann, in Richtung Ende des Tunnels und wenn man ganz ehrlich mit sich ist, wird einem bewusst, dass man sich sogar ganz tief drinnen gewünscht hat, dass etwas passiert. Es sollte sich etwas ändern. Weil man nicht wirklich glücklich war, weil man sich das Leben doch ganz anders erträumt hatte. Da war doch immer wieder so eine nicht verschwinden wollende Sehnsucht und Erinnerungen von Frieden, Liebe, Freiheit und Lebendigkeit. Und wo waren diese Qualitäten gewesen? Weil es immer anders kommt als man denkt passiert die Veränderung nicht so wie wir es uns wünschen. Das `wie` können wir uns eben manchmal nicht aussuchen.
In der dunkelsten Nacht meiner Seele habe ich den Ort in mir entdeckt, der von nichts und niemandem je verletzt werden kann.
So empfinde ich eine große Freude in mir seit Beginn der Corona `Krise` und ich bin voller Vertrauen und lebendiger denn je, weil ich hoffe das noch viele andere diesen Platz in sich finden werden. Denn hier ist wahre Freiheit.

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