Feedback von Teilnehmer/innen der Hagia Chora Ausbildung

„Der geomantische Schulungsweg hat mich sehr verändert. Er hat mich bewusster, wacher, liebevoller, liebesfähiger und lebensfroher gemacht. Vielen Dank dafür.“ – Johanna


„Im Zeitraum vom Mai 2015 bis März 2019 habe ich den Schulungsweg bei Hagia Chora absolviert. Vier Jahre voller wunderbarer Erlebnisse. Als ich 2013 das „erste“ mal in Verbindung kam mit Geomantie, spürte ich in mir eine innere Freude. Die ersten Erfahrungen bei den Geomantischen Erlebnistagen in München bestätigten dieses Gefühl.
Meine (Wieder-)Vereinigung mit der Natur erlebte ich wie ein Neugeborenes: Staunend, neugierig und voller Freude. Ich konnte es wieder fühlen.
Auf dem Schulungsweg waren wir zu siebt. Wir waren und sind weiterhin sehr verbunden. Die Kombination von Übungen, Austausch, Meditation, Vorträgen und vielem mehr haben in der Geomantie meine Wurzeln wachsen lassen. Geistig, seelisch und körperlich zu lernen, die Natur und ihre Wesenheiten zu sehen, das war mein Weg.
Ich bin froh über die Art, wie alles vermittelt wurde, offen und von Herzen. Sorgsam und mit Ruhe. Ich bin jedem der Dozenten dankbar für die Art wie sie mich begleitet haben, mit solch einer Liebe, Achtsamkeit und Hingabe! Ich bin dankbar für diese tiefgreifende Wandlung, in und aus meiner Mitte, die Kraft und Stärke wahr zu nehmen. Zu wachsen.
Dadurch kam auch der Impuls mit den Händen zu arbeiten. Ich absolvierte parallel zur Geomantie-Schulung eine Schreinerlehre. Und genauso wie beim Handwerk, merke ich auch bei Geomantie, dass es ein lebenslanges Lernen ist. Erfahrungen sammeln.
Der Schulungsweg hat dafür gesorgt, dass mein Rucksack gut gefüllt ist und er gibt mir ein Gefühl der Geborgenheit auf meinem weiteren Weg. Danke von Herzen! “ – Koen


„Als Gärtner hatte ich eher das chemische und physikalische Wissen der neuen Wissenschaft als Werkzeug zum handwerklichen Handeln zur Verfügung. Nach einer Zeit des Suchens, und der Entscheidung die Seele der Natur kennen zu lernen, entschloss ich mich zur geomantischen Ausbildung bei Hagia Chora. Mein Entschluss dazu, hat sich als richtig und wertvoll erwiesen. Das Erkennen, und fühlen des seelischen Ausdruckes der Natur hat mich nicht nur als Gärtner sondern auch im ganzen Wesen bereichert und ausgefüllt. Wertvolle Begegnungen mit Menschen, die in dieser Zeit der geistigen Bereicherung begleitend da waren, möchte ich für mein Leben auch nicht mehr missen.“ – Ulrich


„Mein Weg kann kurz und knapp geschildert werden: Als Kind war ich am liebsten draußen in der Natur. Da war ich daheim, da habe ich mich wohl gefühlt. Mit dem Älter werden, Schule, Studium, Beruf, das Übliche…, ist diese Naturverbundenheit unterbrochen worden. Trotzdem, welch Zufall ich habe Landschaftsplanung in Weihenstephan studiert. Jetzt war ich Diplom-Ingenieurin für Landschaftsplanung, Expertin für Umweltfragen, Planerin, Gestalterin. Und obwohl es mein Traumberuf war (und ist) bin ich immer unglücklicher mit dieser Arbeit geworden. Bei allem Wissen war mir klar, dass irgendetwas nicht stimmt. Erst durch meine eigenen Kinder konnte ich mich an meine Kindheit zurückerinnern, an das Glück, die Freude und Zufriedenheit immer wenn ich draußen in der Natur sein konnte. Was mir als Kind ganz natürlich und selbstverständlich gegeben war, (wie allen Kindern) habe ich bei Euch, bei der Hagia Chora, neu gefunden, jetzt ganz bewusst, als Erwachsene.
In den drei Jahren der Ausbildung habe ich wieder gelernt unsere Erde nicht nur mit dem Kopf zu betrachten, zu beurteilen, zu bewerten, sondern sie mit Körper, Geist und Seele zu erfassen, zu erleben, zu erspüren. Und im Spiegel der Landschaft habe ich nicht nur die Anbindung an Mutter Erde neu gefunden, sondern auch den Weg zu mir selbst. Die Erde ist genauso wenig ein Batzen Dreck wie ich ein Batzen Knochen und Fleisch bin. Ich habe einen Verstand und eine Seele und die Erde hat das auch. Und es ist möglich auch als kopflastiger Vertreter der Erwachsenenwelt mit Geist und Seele in Kontakt zu kommen – meiner eigenen und der der Erde. Niemand anders kann das für mich tun, ich, und nur ich, kann es für mich selber tun. Bei Hagia Chora habe ich das Wie gelernt. Es zu leben ist bis heute ein wichtiger, sich ständig weiterentwickelnder, bewusster Teil meines Lebens.“ – Helga


Im Frühling 2012 begann meine Geomantieausbildung bei der Hagia Chora. Das erste Ausbildungsjahr fand im Siebengebirge statt. Wenn ich heute wieder durch diese Landschaft voller Mythen und Märchen, Quellen und Drachenlinien fahre, fühle ich mich den Wesen und Orten immer noch sehr verbunden und verspüre Dankbarkeit. Ich winke kurz dem Drachen vom Drachenfels bevor ich die Landschaft wieder verlasse. All die unsichtbaren Energien und Wesenheiten einer Landschaft kennen- und unterscheiden zu lernen, gibt mir ein Gefühl von Reichtum und Glück. Meinen intuitiven Eingebungen, die mich schon seit meiner Kindheit begleiten, immer mehr vertrauen zu können und immer klarer einordnen zu können, was sich vor dem inneren Auge zeigt, das brachte mir innere Ruhe und Zufriedenheit.

Was mir auch viel gegeben hat in der Ausbildung war die Gemeinschaft in der Gruppe. In der Gruppe stellte ich mich Themen, die mir in den Naturbegegnungen gespiegelt wurden. Denn, wie ich bald verstand, entspricht jeder intuitiven Wahrnehmung im außen auch ein innerer Prozess, und führt, nimmt man die Herausforderung an, zu einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst. Die Natur, ihre Wesen und Prozesse, schulten und prüften uns alle auf liebevolle, manchmal auch strenge Art und Weise, und brachten uns ein großes Stück weiter auf dem Weg zu uns selbst. Ich hatte das Glück in einer Gruppe zu sein, die im Austausch darüber sehr offen, war, was zwischen uns eine tiefe, herzliche Verbindung schuf. (Oh, was haben wir gelacht!)

Die vielen anderen Landschaften und Naturräumen die wir im weiteren Verlauf der Ausbildung gemeinsam erforschten, zeigten mir, wie einzigartig jeder Landschaftsraum ist. Die Vielfalt der Wanderungen und Entdeckungen im zweiten Jahr sind für mich noch heute sehr wertvoll. Zum einen sind wir in dieser Zeit vielen unterschiedlichen Phänomenen begegnet und konnten so viele wertvolle Erfahrungen machen. Deutlich wurde auch, wie individuell jede Landschaft mit ihrer Geschichte, ihren Wesenheiten und Themen ist. Zum anderen hat mir dieses Jahr, mit immer wieder neuen Lehrenden gezeigt, das der Weg der Geomantie für jede Persönlichkeit ein ganz eigener ist. Es wurde so auch leichter meinen Weg für mich zu klären. Dies ist allerdings auch eine Herausforderung in dieser Ausbildung, die sich nicht mit dem vermitteln von Techniken und Systematiken zufrieden gibt.

Die Ausbildung ist für mich Teil meines Seins geworden, meiner Begegnungen mit der Natur und meinem Blick auf mich selbst und meine Wahrnehmungen. Auch wenn das Gefühl bleibt, dass das Lernen in diesem Bereich immer weiter geht und wahrscheinlich niemals abgeschlossen werden wird, bin ich der Hagia Chora und all den dort lehrenden und lernenden Menschen sehr dankbar für diese schöne Zeit die mir eine tragfähige Grundlage im Umgang mit den verborgenen Dimension der Landschaft vermittelt haben. – Susanne