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Autor: Anja Kraft

Wahrnehmung am 11.02.2021 von Helga

In der Meditation kommt die Gewissheit dass eine lockdown Verlängerung genau richtig ist.
Wäre er jetzt zu Ende würden noch zu viele Menschen in alte Gewohnheiten zurückfallen. In der Verlängerung wird ein kollektives Umdenken und Umfühlen stattfinden. Ganz im Stillen.

Ich sinke in die Erde und nehme eine Schicht goldenes Licht wahr, die ich vorher so nie gesehen habe. Geschäftiges Treiben in diesem Licht. Das Märchen Frau Holle zeigt sich. Die Schicht aus goldenem Licht kennen wir aus dem Märchen der Frau Holle. Mein Blickwinkel ändert sich und ich sehe einen Teil von Deutschland, die goldene Schicht unmittelbar unter der Oberfläche. An einer Stelle, dem Rauhen Kulm, einem erloschenen Vulkan ziemlich in der Mitte von Europa steigt das goldene Licht bereits auf und ist wie bei einem Vulkanausbruch kurz vor der Eruption.
Ein Bild von der Burg in Prag. Venedig, die Burg von Nürnberg. Die goldene Stadt…so wird Prag auch bezeichnet. die Straße Nürnberg- Prag heißt die goldene Straße. Zusammen mit Venedig – ein goldenes Dreieck? Es kommt ein Bild, die Burgen männlich, Venedig weiblich.
Die Qualitäten von Yin und Yang in Harmonie.
Die goldene Straße Nürnberg- Prag ist nicht irgendeine Straße. Sie war durch die Mitte von Europa in Ost und West geteilt. Jetzt verbindet sie, vereint was lange getrennt war.
Ein goldenes Herz in der Mitte von Europa steigt auf.

Kommunikation mit Gaia und ihren elementaren Welten

geomantische Werkstatt vom 26. bis 30. August in Bad `Herren´alb mit Marko Pogacnik und 32 Teilnehmer/innen

Das Holon, Bad Männeralb mit den umgebenden, von uns besuchten Orten, birgt den Samen des neuen mehrdimensionalen Erdraumes in sich und webt ihn ständig auf unsichtbaren Ebenen ins Leben. Durch unsere Werkstatt spüren wir diesen Samen auf und öffnen uns für ihn. Durch unsere Rituale nähren wir ihn mit unserem Bewusstsein und unserer Herzensberührung. Bei einem Abschlussritual am Ende der Werkstatt geben wir alle gefundenen Qualitäten der Orte in einen Samen und vermehren diesen. Diese vielen Samen pflanzen wir imaginativ auf allen Kontinenten und verteilen sie so über die ganze Erde. Möge das neue Bewusstsein sich überall verbreiten.

Im Folgenden werden die wichtigsten Ebenen beschrieben, die dieser Same des Neuen enthält. An den von uns besuchten Orten schwingen bestimmte Qualitäten, die diese Ebenen bezeichnen.

Obere Falkensteinfelsen

Membran / Klang / Raum gebend:
Wie auf einem Einweihungsweg wandern wir durch einen Eibenwald, der ein Tunnelgefühl vermittelt bis zu einem Portal oder Tor, das von einem Felsen und einer besonderen Buche gehalten wird. An dieser Stelle erbitten wir den Schlüssel für die Wahrnehmung des Raumes der oberen Falkensteinfelsen. Diese halten den gesamten Raum über Bad Männeralb mittels einer Membran oder Frequenz aufrecht. Jedoch wurden sie in ihrer Aufgabe für das Landschafts- Holon durch eine schwarzmagische Handlung gestört. Wir führen ein Heilritual durch. Oberhalb der Felsen erleben wir die Drachenkräfte des Luftelementes, die hier auch in Form der ansässigen Wanderfalken erscheinen und wir fliegen anschließend imaginativ durch den Raum des Holons um unsere Wahrnehmungen zu machen.

Der Fluss Alb und fünf Fluss- Chakren

Wasserfall:
Nachdem wir uns bewusst machen, dass alte Kulturen ihr Weltbild auf den Platz projiziert haben, können wir die einseitige Vermännlichung der Quellnymphen wegnehmen und spüren was hier wirken möchte.
Das erste Chakra, der sogenannte Wasserfall, zeigt sich als kosmische Quelle, aus der den irdischen Drachenkräften göttliche Qualitäten zufließen und mit diesen Urkräften Gaias zusammen in die Alb fließen. Sie wird an dieser Stelle zum Fluss.

Wurstberg mit Alb:
Als erstes machen wir eine Abkopplungsübung vom Namen Wurstberg und benennen ihn Wulstberg, da er sich mit einer wunderbar runden Wölbung zwischen Gaistal und Albtal erhebt. Der Wulstberg zeigt sich als weibliches Herzzentrum, wie die Fichte mit ihrer Tochter am Klosterplatz. Wir verbinden ihn mit den Falkensteinfelsen. Diese sind das männliche Pendant, so wie die Kiefer auf dem Tor der alten Abtei. Bisher ging die touristische Aufmerksamkeit zu den imposanten Falkensteinfelsen und zur überall bildlich dargestellten Kiefer auf dem Torbogen. Der Wulstberg wurde mit dem Namen Wurstberg abgewertet und auch die wunderbar gewachsene Fichte mit einem auffällig rundem Bauch und einem „Kind“ keine große Beachtung bekam.
Nun kann das Herz des Berges wieder lebendig pulsieren und im lebendigen Austausch mit den Wassern der Alb sein.

Untere Falkensteinfelsen und Alb:
Die Verbindung zwischen den Felsen und der Alb ist wie ausgetrocknet.
Mit einem Gruppenritual erwecken wir den wässrigen Drachen und leiten ihn entlang der Felswand. So kommt er wieder in Kontakt mit den Mineral- Devas und fließt jetzt informiert in großem Bogen wieder in die Alb.

Frauenalb:
Dieser Ort fühlt sich für die meisten Teilnehmer unserer Gruppe sehr überlagert und schwer an. Es imponiert eine massive barocke Bauinstallation welche die Ursprünglichkeit des Ortes ausführlich bedeckt. Marko bekommt allein durch eine sehr alte Hainbuche, die mit dicken Efeusträngen ein harmonisches Wachsen erschafft, Zugang zu dem Wesen des Ortes. Es ist ein Wasserheiligtum. Elementarwesen trinken an einer nicht mehr sichtbaren Felswand goldene Tropfen vom Wasser des Hügels und können sich hier ständig erneuern. Es ist ein Ort der Heilung. Indem wir uns an den Händen nehmen bilden wir einen großen Kreis und ziehen mit Tönen die dunkel eingeschlossene Verletztheit von unten nach oben ins Licht. Nun imaginieren wir in Herzensliebe eine Regenbogenmembran, die dieses Heiligtum wieder mit dem Fluss verbindet. Der Regenbogen wird zu einem Kreis, der durch die Luft zum Fluss und durch die Erde zurückführt. Es fühlt sich wunderbar und wie eine Erneuerung an. Freude, Leichtigkeit und Verspieltheit sind spürbar. Die ehemalige Quelle verbindet sich wieder mit der vorbeifließenden Alb.

Klosterplatz mit Kiefer und Fichte:
Hier teilen wir uns in Gruppen auf und verbinden alle Chakren mit ihren zuvor gespürten Qualitäten.

Parallele Zivilisationen:

Drei Steinformationen:
Die Devas der drei großen Steinformationen auf dem Weg zu den Initiationskammern (Teufelskammern genannt), tragen die Urmuster der Landschaft in sich.

Teufelskammern:
die von uns als Initiationskammern wahrgenommenen Höhlen sind ein Ort hoch entwickelter Elementarwesen, die Marko als Zivilisation der Feen bezeichnet, den Sidhe. Sie gehören zum Gaia- Bewusstsein. Durch ein Ritual bei dem der eine Teil unserer Gruppe immer wieder viermal und der andere Teil nach einer kurzen Pause sechsmal in die Hände klatscht heben wir die zwei Richtungen, von Erde und von Kosmos, die für die manifeste Verkörperung notwendig sind, hervor. Gemeinsame Kommunikation mit den Sidhe unterstützt die Erde und auch uns in unseren Wandlungsprozessen.

Das große Loch darüber:
im großen Loch in der Mitte sitzt das Auge Gaias, mit tiefer Verbindung in das Erdinnere. Gaia mit ihren lebensschaffenden Kräften, die alle Wesenheiten und Dimensionen des Erdkosmos am Leben erhalten. Wir tönen auch hier und dabei scheinen auch hier dunkelrauchige Projektionen und Verletzungen zu entweichen.

Kosmischer Impuls:
Teufelsmühle:
Der Ort ist auch Marko schwer zugänglich. Beim ersten Besuch mit der Gruppe werden wir durch Nebel und heftigen Regen und dunkler Stimmung wie hinausgedrängt. Erst als wir uns später im Gruppenraum noch einmal telepathisch mit dem Ort verbinden bekommen wir Eindrücke zu seiner Urkraft. Aber auch mit den großen Verletzungen, die dieser Ort aushalten musste, sind einige der Gruppe in Resonanz gegangen. Die jetzt wahllos herumliegenden riesigen Megalithen wirken wie gestrandete majestätische Wale. Wir erkennen sie als ehemals mächtige speziell angeordnete Steinformation. Wie ein kosmischer Strom wird hier der Landschaftsraum ständig mit Schöpfungsimpulsen versorgt um das Urmuster des Erdkosmos aufrecht zu erhalten.

Ahnenplatz:
Bernsteinfelsen:
Weil wir zeitlich diese Felsformation nicht mehr besuchen konnten verbinden wir uns bei unserem Abschlussritual imaginativ mit dem Ort. So ehren wir auch diese Kraft unserer Ahnen. Dazu gehören sowohl schon verstorbene Mitmenschen als auch zukünftige Nachkommen.

Von Herzen Danke an diesen wunderbaren Landschaftsraum mit all seinen Aspekten und ihren Hüterinnen und Hütern, an Marko, dass er uns geholfen hat uns für die hier verborgene Mehrdimensionalität zu öffnen und an die Gruppe die so verbunden und herzoffen die Heilungsarbeit mitgetragen hat.

geomantischer Ausflug zur Burgruine Schwärzenberg auf dem Quarzpfahl im bayerischen Wald

Geomantischer Ausflug zur Burgruine Schwärzenberg in der Nähe des Ortes Strahlfeld bei Roding im Bayerischen Wald am 27.06.2020

Teilnehmer: Anja Kraft, Martina, Peter Zwick, Johannes Waldbauer

Wir haben diesen besonderen Platz bereits im Herbst 2019 zusammen mit Marko Pogačnik und einer Gruppe von 30 Menschen besucht. Unser Anliegen ist es herzoffen die begonnene Arbeit zu vertiefen.

Wir beginnen bei wunderschönem Wetter und inmitten eines idyllischen Waldes am Fuße des Schwärzenberges an der Steinhäuflkapelle mit einer persönlichen Austauschrunde

In Anjas Weg der Geomantie besteht das Potential so eines Treffens vor allem aus dem Wesen des Ortes, der Tagesenergie, den Teilnehmern und ihrer persönlichen aktuellen Lebenssituation. In der liebevollen und aufrichtigen Verbindung dieser Qualitäten findet häufig eine gemeinsame Entwicklung von Ort und Mensch statt. Man inspiriert und hilft sich gegenseitig. Für die Öffnung des Raumes und den Fokus des gemeinsamen Lernens ist eine Austauschrunde mit Kommunikation auf Herzensebene von großer Bedeutung. Alle Teilnehmer, alle Empfindungen und Wahrnehmungen werden ernst genommen und haben so eine potentielle Bedeutung. Die Teilnehmer öffnen sich dem Ort und umgekehrt. Es scheint so zu sein, dass die Bereitschaft des Menschen sich zu zeigen direkt in Verbindung steht zu der Öffnung der Naturwelt.

Intuitiv lassen wir in unserem Kreis einen Platz offen um diese Wesen der unsichtbaren Welt bereits hier einzuladen. Der Austausch ist persönlich und tief. Aus der „leergelassenen“ Stelle werden wir gefühlt willkommen geheißen und in einer Weise gereinigt und vorbereitet. Anja erlebt diese Energie aus dem feurigen Bereich der Elementarwesen kommend.

Als Nächstes wandern wir zu einer Stelle mit einer Gruppe machtvoller, alter Buchen. Hier gestalten wir unser Einstimmungsritual. Wir fokussieren uns auf die menschlichen Energien der natürlichen Schüchternheit, der Selbstliebe und der Klarheit und Wahrheit. Persönliche negative Erfahrungen wollen wir bewusst mit neuen Inhalten befüllen: diese sind Neugier, Interesse, Respekt, Demut und Ehrfurcht. Diese kindliche, staunensbereite und gefühlsbetonte Begegnungshaltung nehmen wir mit in die Kontaktaufnahme mit den Elementarwesen.

Jeder Teilnehmer wählt eine Buche aus und hält inne. Wir spüren eine umhüllende, mütterliche und Geborgenheit spendende Energie.  Diese empfinden wir als nährend und man fühlt sich ermutigt und gefördert. Dazu kommen Wahrnehmungen von Einheit, Weite und Freiheit. Als Drittes wird der Kreislauf der Schöpfung erlebt, wie er durch ständige Bewegung und feinstoffliche Aktivität erhalten und erneuert wird.

Als nächstes wenden wir uns dem persönlichen Elementarwesen zu, um es näher kennenzulernen. Dazu stimmen wir uns mit einer dafür kreierten Gaia- Touch- Übung ein.

Hier wird auf der horizontalen Ebene des eigenen Herzens eine Wasserfläche imaginiert in die ein Kiesel geworfen wird. Dieser wird zuvor auf der Solarplexushöhe aufgenommen. Danach folgt man mit dem Bewusstseinsfokus entweder den sich ausbreitenden Wellen oder den Bewegungen des sinkenden Steinchens in die Tiefe und achtet auf sich einstellende Empfindungen. Anja erzählt kurz von den drei Aspekten aus dieser Dimension: das Elementarwesen in seiner Funktion als Schwester oder Bruder unserer Seele, der persönliche elementare Meister und das persönliche Elementarwesen (siehe „Wandlungstanz der Erde“ Marko Pogačnik, 2019, Neue Erde Verlag).

Wir kommen dieser Dimension durch individuell symbolhaftes Erleben näher, dass wir innerlich bewegen und erneut austauschen.

Jetzt gehen wir die Steintreppe zur Burgruine hoch. Wir empfinden, dass wir eher hochgetragen werden. Hier fühlen wir uns in die Urkräfte des Platzes noch direkter ein. In der meditativen Besinnung erscheint Johannes eine kristalline Helligkeit mit feuriger Qualität, es ist wie ein „Brennen“ aus sich heraus, ähnlich der Sonne. Auch Martina spürt diese Hitze, bei der man aber nicht schwitzt, und die bei ihr von unten nach oben als starke Energie durch sie hindurch aufsteigt. Es ist Ruhe und Frieden da und ein Gefühl von all eins sein mit allem das sie umgibt. Anja sieht mit offenen Augen eine sich auflösende Wolke am Himmel und spürt Freude über den Tanz des kosmischen mit dem irdischen Drachen. Peters Wahrnehmung eines ungewöhnlichen Schwindelgefühls interpretieren wir als einen Ruf des Platzes nach weiterer Heilung. Wir beschließen durch den Erdschacht hinter der Burg in die Tiefe der Erde zu reisen. Als Eintrittskarte in den Berg nehmen wir jeweils ein herzförmiges Lindenblatt als Symbol für die Offenheit des eigenen Herzens mit. Diese Blätter wurden Anja von ihrem Elementarwesen zuvor gezeigt. Wir besuchen einen Kristallpalast und spüren, dass dieser sich danach sehnt die Verbindung zu der Gesamtheit des Kristallpfahls und der umgebenden Landschaft wiederzufinden. Wir bitten um Heilung und tönen um diesen Prozess zu unterstützen. Wir erleben ein feierliches, heiliges und hochzeitähnliches Geschehen, dass uns sehr berührt. Der Impuls ist gesetzt. Dieser Platz beginnt wieder in die umgebende Landschaft zu wirken. Wir vertrauen auf die Weiterführung dieses Impulses durch anwesende Elementarwesen und geistige Helfer.

Nach einem Dankesritual kehren wir erfüllt, glücklich und zufrieden zurück. Auf dem Weg lassen wir unseren Blick noch einmal von einem wunderschönen Aussichtsplatz über die weite Umgebung, den Horizont und einen glitzernden See schweifen.

Für alle unsere Verwandten

Anja, Johannes, Martina und Peter

Zum Muttertag, für unserer aller Mutter, unserem Heimatplaneten Erde

Gedanken inspiriert vom zweiten telepathischen Workshop von Marko Pogačnik in Verbindung mit dem Lebensnetz-Geomantie:
Viren sind auch Lebewesen auf dieser Erde, die eine wichtige Aufgabe haben.
Was wenn diese Coronaviren das Immunsystem von Gaia darstellen? Von Gaia eingesetzt um ihr Überleben zu sichern. Nachdem ihre Liebe und unendliche Geduld nicht ausgereicht hat die Menschheit zur Vernunft und zum Wandel zu bringen. Was wenn die Mutter allen Lebens entschieden hat auf diese Weise ihre Lebensräume der Erde davor zu bewahren komplett zerstört zu werden? Für mich hat der Virus die Aufgabe die Menschheit einzubremsen und das war so bitter nötig. So sollten wir ihn nicht als Feind sehen, sondern vielleicht sogar als Retter in der höchsten Not. Überall erlebe ich wie Menschen ihr Leben, ihr Tun überdenken, erkennen welche Werte wirklich wichtig sind, was sie wirklich nährt. Neben der ganzen Spaltung, die in den Medien, seien es die Mainstreammedien oder die Alternativmedien, erzeugt wird, sollten wir uns wieder auf uns selbst besinnen und das wir alle verbunden sind. Nicht mehr nur nach außen schauen sondern immer wieder auch nach innen.
Hier und Jetzt. Das Leben möchte sich in jedem Augenblick neu kreieren.
Was möchte die göttliche Existenz in diesem Augenblick durch dich leben?
So lasst uns alle Projektionen wegnehmen und um Vergebung bitten.
Heute am Muttertag haben mein Partner und ich dazu ein schönes Ritual gemacht und wir haben in diese Sichtweise hinein gespürt. In tiefer Verbundenheit mit Mutter Erde.

Kosmogramm + Heute ist Tag der Erde!

Nächste Woche wäre bei mir am Krafthof ein Kosmogrammseminar gewesen, leider muss es ausfallen auf Grund der Corona-Wandlungsphase.
Weil ich das sehr schade finde habe ich Anfang April spontan selbst eines entworfen und für meinen Freund zum Geburtstag gemeißelt. Weil die Energie und Intention darüber hinaus geht teile ich es gerne hier.
Es ist zur Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit der Mehrdimensionalität in uns und um uns herum.

Ganz kurze Erklärung, wenn jemand noch nie von einem Kosmogramm gehört hat:
Ein Kosmogramm ist ein individuelles Zeichen, das in einem kreativen Prozess entsteht und meistens in Stein gemeißelt wird.
Es kann verschiedenste Impulse tragen, für Menschen, Räume, Orte oder Landschaften. Es dient als Übermittler von der unsichtbaren zur sichtbaren Welt und bildet so eine Art universelle Sprache, die sich nicht an den rationalen Verstand wendet, sondern auf anderen Ebenen der Wahrnehmung kommuniziert.

Lemurien lässt grüßen

Ich möchte mit euch eine Wahrnehmung teilen, die ich vor vielen Jahren hatte. Es war im Oktober 2013, als ich als Begleiterin mit einer Geomantiegruppe in der II Phase des Schulungsweges bei den 1000 jährigen Ivenacker Eichen, nördlich von Berlin unterwegs war.
Eine dieser unglaublich alten und mächtigen Eichen hat mich tief in die Erde mitgenommen und ich habe folgendes wahrgenommen:
„Mein Herz fühlt sich angenehm kühl an, so frisch und offen und leicht. Wie zwei Handflächen, zwei Flügel die sich öffnen und ein sanfter Wind streift darüber. Es fühlt sich so gut an, ganz heil, ohne jegliche Wunde, total frei, ohne Verbindung zum wertenden Verstand oder Ego. Pures Sein in Liebe und Verbundenheit. Mir wird klar, dass dies die Qualitäten des Lebens in Lemurien sind, nach denen ich mein Leben lang solche Sehnsucht habe. Es kommt wie ein Erinnern, ich bin wieder dort. Ich fühle die Botschaft, dass es meine Aufgabe ist diese Qualitäten auf Erden zu leben und hier zu verankern. Das Herz so weit. Ich spüre die Präsenz der Eichen, sie sind so majestätisch schön, genauso wie sie sind. Die eine vital, die andere halb abgestorben, jede ist Einzigartig. Da ist Leben – wunderbar. Da ist Tod – wunderschön. Kein wertender Verstand. Es ist tiefer Frieden in mir, ich bin ganz im Sein. Hier bin ich die ich bin, zeitloses Sein im Hier und Jetzt. Seelenessenz. Voller Dankbarkeit tauche ich wieder auf“
Der ganze Tag war sehr magisch, es gibt dort auch Herden von Rehen mit Hirschen, die vor einem über den Weg laufen.
Ähnliche Empfindungen wie bei der Wahrnehmung damals habe ich gerade öfter und ich glaube viele von den lemurischen Qualitäten dürfen jetzt wieder kommen. Ich bin voller Freude.

Mitgefühl und Vertrauen

Mein Herz ist ganz weit und voller Mitgefühl für all diejenigen denen es nicht so gut geht in der jetzigen Zeit. Die Menschen, die Angst haben, weil alles für sie so plötzlich kam, ohne Vorankündigung. Die meinen keine Kontrolle mehr zu haben und in heftigen Prozessen stecken, weil sie nur auf die äußeren Umstände schauen.
Ich weiß auch genau wie sich das anfühlt, wenn plötzlich alles weg fällt was man gedacht hat was man ist und was man gedacht hat zu lieben. Und ich weiß auch, es gibt ein Leben nach der Krise. Je mehr man seine Hausaufgaben macht, seinen eigenen Dämonen begegnet umso schöner und leichter wird es. Von Tag zu Tag heller und lichter.
Und irgendwann, in Richtung Ende des Tunnels und wenn man ganz ehrlich mit sich ist, wird einem bewusst, dass man sich sogar ganz tief drinnen gewünscht hat, dass etwas passiert. Es sollte sich etwas ändern. Weil man nicht wirklich glücklich war, weil man sich das Leben doch ganz anders erträumt hatte. Da war doch immer wieder so eine nicht verschwinden wollende Sehnsucht und Erinnerungen von Frieden, Liebe, Freiheit und Lebendigkeit. Und wo waren diese Qualitäten gewesen? Weil es immer anders kommt als man denkt passiert die Veränderung nicht so wie wir es uns wünschen. Das `wie` können wir uns eben manchmal nicht aussuchen.
In der dunkelsten Nacht meiner Seele habe ich den Ort in mir entdeckt, der von nichts und niemandem je verletzt werden kann.
So empfinde ich eine große Freude in mir seit Beginn der `Krise` und ich bin voller Vertrauen und lebendiger denn je, weil ich hoffe das noch viele andere diesen Platz in sich finden werden. Denn hier ist wahre Freiheit.

Einladung

Hier möchte ich diese Einladung mit euch teilen auf unsere Wahrhaftigkeit zu blicken und auch all den Schmerz zuzulassen, der in uns ist. Es ist die Zeit des Loslassen und ich freue mich auf daraus gewonnene Leichtigkeit (Marlene)

Die Einladung

von Oriah Mountain Dreamer (Kanandische Schriftstellerin)

Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst. Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. Ich will wissen, ob du’s riskierst, wie eine Närrin, wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines eigenen Leids berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem oder deinem – dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern, oder ihn zu beseitigen.

Ich will wissen, ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von der Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen,ohne zur Vorsicht zu gemahnen, zu Vernunft oder die Grenzen der Menschheit zu bedenken

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist. Ich will wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist und ob du dein Leben aus göttlicher Gegenwart speisen kannst.

Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem oder deinem – leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmondes rufst: «Ja!»

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast. Ich will wissen, ob du aufstehen kannst und für deine Wahrheit gehst.

Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist. Ich will wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht davor zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast. Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt und vieles loslassen musst.

Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.